Am Sonntag, den 3. Mai 2026, waren sieben Schüler:innen der 8/5 mit ihren Lehrerinnen zur „Klasse“-Aufführung des französisch-deutschen Kabarettisten Alfons.

Wir hatten die Gelegenheit, seine zweistündige, sehr amüsante Bühnenshow mitzuerleben.
Alfons erzählte mit viel Humor in bunten Alltagsgeschichten, wie er eine Schulklasse dabei begleitet hat, ihre Sprachlosigkeit und die interne Polarisierung zu überbrücken.
Insbesondere die Schätze der deutschen Sprache benutzte er dafür, uns allen bewusst zu machen, wie gut wir Deutschen sprachlich eigentlich für demokratisches Handeln vorbereitet seien: „Reißverschlussverfahren“, „Kompromissbereitschaft“, „Hilfsbereitschaft“.

Er mache sich Sorgen, wegen der Rechtsradikalisierung in Frankreich und weltweit, habe aber Hoffnung, setze auf die Jugend und die durchaus „guten Menschen“ unter uns.

Jedoch gelte dabei das Zitat des Holocaust-Überlebenden Simon Wiesenthal:

„Damit das Böse gedeiht, braucht es nur gute Menschen, die nichts unternehmen.“

Nach diesem anregenden Abend schlossen wir behutsam unsere Reißverschlüsse und gingen mit nachdenklicher Zuversicht in die Nacht… (sss)