Vom 31. Mai bis zum 7. Juni 2026 fand der Gegenbesuch des Schüleraustauschs der 10. Französisch Klassen zwischen dem Marie-Curie-Gymnasium und dem Lycée Maine de Biran in Bergerac statt. Begleitet wurde die Gruppe von Frau Catalano und Frau Jähnert, mit tatkräftiger organisatorischer Unterstützung im Vorfeld durch Frau Dura. Trotz eines abenteuerlichen Beginns – der ursprüngliche Flug wurde annulliert — erreichte die deutsche Schülergruppe mit 24-stündiger Verspätung wohlbehalten ihr Ziel.

In den folgenden Tagen erlebten die deutschen und französischen Schülerinnen und Schüler ein vielfältiges und spannendes Programm. Ein erstes Highlight war der gemeinsame Ausflug nach Bordeaux mit seiner pittoresken Altstadt. Der Mittwoch stand ganz im Zeichen der Region: Nach einem herzlichen Empfang im Rathaus unserer französischen Partnerstadt Bergerac besuchte die Gruppe das dortige städtische Museum, um mehr über die lokale Geschichte zu erfahren.

Am Donnerstag ging es weiter zu den weltberühmten Lascaux-Höhlen, die zum UNESCO-Weltkulturerbe zählen. Im Anschluss bot eine unvergessliche Kanufahrt auf der Dordogne die Gelegenheit, historische Burgen und mittelalterliche Dörfer vom Wasser aus zu bewundern. Am Freitag tauchten die deutschen Jugendlichen schließlich direkt in den französischen Schulalltag ein und nahmen am Unterricht des Lycée Maine de Biran teil.

Fragt man die Zehntklässler des MCG, was sie aus dieser Zeit mitnehmen, fallen die Antworten begeistert aus: „Ich nehme mit, dass es vieles erleichtert, wenn man von Anfang an man selbst ist, den Leuten offen entgegentritt und auch mal die Initiative ergreift“, resümierte eine Schülerin. „Die schönsten Erinnerungen, die mich noch lange begleiten werden, sind das viele Lachen, Quatschen und das gemeinsame Erleben! Vor allem der letzte Tag war für mich der schönste, da ich noch einmal mit so vielen Leuten geredet habe und dort die tollsten Momente entstanden sind.“

Eine andere Teilnehmerin ergänzte: „Es ist einfach eine einzigartige Erfahrung. Wenn ich mich entscheiden müsste, waren die schönsten Erinnerungen die Treffen nach dem offiziellen Programm, weil wir da alle noch mehr gemeinsam machen konnten.“

Es war eine rundum gelungene Woche, die eindrucksvoll gezeigt hat, wie wichtig es ist, den interkulturellen Austausch in Europa lebendig zu halten. Der Fachbereich Französisch hofft ganz im Sinne der deutsch-französischen Freundschaft, dass die wertvolle Zusammenarbeit zwischen den beiden Gymnasien auch in Zukunft so erfolgreich fortgesetzt wird.
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